Naturheilpraxis für BioLogische Medizin

Olivier Struchen, Naturheilpraktiker NVS-A, Kompetenz durch Erfahrung

"Lass los und gestatte dir, die Vollkommenheit in der scheinbaren Unvollkommenheit zu erkennen"
Lester Levenson, Begründer der Sedona-Methode

"Selbst wenn ich das Hirnverbrannteste begänne, das sich ausdenken lässt - immer noch wäre es gescheiter, als zurückzufallen in den Trott des Althergebrachten, dessen letztes Ziel ein zweckloser Tod ist"

Gustav Meyrink, aus dem Buch "Das grüne Gesicht"

"Die Welt, Freund Govinda, ist nicht unvollkommen oder auf einem langsamen weg zur Vollkommenheit begriffen: Nein, sie ist in jedem Augenblick vollkommen, alle Sünde trägt schon die Gnade in sich, alle kleinen Kinder haben schon den Greis in sich, alle Säuglinge den Tod, alle Sterbenden das ewige Leben. Es geht in der tiefen Meditation die Möglichkeit, die Zeit aufzuheben, alles gewesene, seiende und sein werdende Leben als gleichzeitig zu sehen, und da ist alles gut, alles vollkommen, alles ist Brahman."

Hermann Hesse, "Siddhartha"

Ich Glaube

Ich glaube, dass Heilen auf nicht-materiellem Weg, durch geistige Methoden, eine Zukunft ungeahnter Möglichkeiten hat. Und ich glaube, dass ihr Bereich allmählich über das, was wir heute, zu Recht oder Unrecht, als "funktionell" bezeichnen, hinauswachsen und auch alles Organische umschliessen wird.

Ich sehe die Morgenröte einer neuen Zeit vor mir aufleuchten, in der man gewisse chirurgische Eingriffe, zum Beispiel an inneren Gewächsen, als blosse Flickarbeit ansehen wird, voller Entsetzen, dass es überhaupt einmal ein so beschränktes Wissen über Heilmethoden gab. Dann wird kaum noch Raum sein für althergebrachte Arzneimittel!

Es liegt mir fern, die Medizin und Chirurgie irgendwie herabzusetzen, ich hege im Gegenteil große Bewunderung für beide. Aber ich habe Blicke tun dürfen in die ungeheuerlichen Energien, die der Persönlichkeit selbst innewohnen und in solche von außerhalb liegenden Quellen, die unter gewissen Bedingungen durch sie hindurch strömen, und die ich nicht anders als göttlich bezeichnen kann. Kräfte, die nicht allein funktionelle Störungen heilen können, sondern auch organisch bedingte, die sich als blosse Begleiterscheinungen seelisch-geistiger Störungen herausstellten.

Prof. Dr. Carl Gustav Jung (1875 - 1961)

Heilem mit dem Herzen (von Renée Bonanomi)

Artikel von Monika Brechbühler erschienen in der Zeitschrift Spuren (Nr. 81, 2006)

«Wir alle bewegen uns zwischen Nicht-Wissen und vollkommenem Wissen, hier findet das Leben statt. Alles drängt zu diesem Wissen, diesem Licht hin. Das Prinzip des Wissens sagt: Du bist ewig, ausserhalb von Raum und Zeit. Das Prinzip der Elemente aber sagt: Du musst jeden Trick anwenden, um zu überleben. Denn dieses kennt nur die Zeugung, Geburt und den Tod, gefangen in der Zeit. Je nachdem, wo wir in diesem Kontinuum von Nicht-Wissen und Wissen stehen, gibt es mehr oder weniger Probleme, Chaos und Krankheit. Aber der Teil von uns, der weiss, ist frei von allem Leiden. Er kennt die ganze Schöpfung, das ganze Prinzip und wie dieses funktioniert. Er lässt sich deshalb nicht mehr ein in Sturm, in Gewühl, wie es auf der Ebene der Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft geschieht. Jemand, der ganz im Licht ist, bleibt in der Ruhe bei allem, was er darstellt und tut. Je mehr wir noch im Nicht-Wissen sind, umso mehr Wellen, Bewegung, Sturm, wirbelnde Gedanken und Krankheit gibt es. In der Meditation können wir spüren, warum wir krank werden. Auch ich bekomme manchmal eine Erkältung, dann sage ich: Okay, ich hab’s begriffen, ich war aus der Balance geraten. Danke für den Hinweis».

Wir sind vollkommen

Es ist wie beim Plan eines Hauses. Im Plan selber kann man nicht wohnen, wir müssen ihn realisieren, kreieren in Zeit und im Raum. Das Wissen von diesem Plan allen Lebens, aller Schöpfung ist in jedem Atom von uns und drängt nach Vollendung. Heilen heisst Licht hineinbringen und damit den Prozess beschleunigen, den Abbau von Hinderndem vorantreiben. Heilen weckt das Licht im Kranken. Das ist nichts Aussergewöhnliches: «Jeder, der ein bisschen näher beim Licht ist, leuchtet jenen, die noch entfernter sind, und hilft ihnen, ein bisschen näher zum Wissen zu gelangen», erklärt Renée Bonanomi in herzerwärmender Ruhe.

Sucht ein Mensch Hilfe, dann ist es immer sein unbewusster Teil, der erkannt und dadurch befreit werden will. Heilen heisst erkennen. Sobald man erkannt hat, dass der Plan eines jeden perfekt ist, gibt es nichts zu korrigieren oder zu missionieren. Aber man kann das Licht suchen und finden.

Liebe heilt

«Tief innen entwickle ich ein persönliches Verstehen und Mitgefühl, dann kann ich Denken und Fühlen loslassen und dem unbegrenzten Licht Raum lassen, um zu wirken», erklärt sie und präzisiert: «In mir gibt es das vollkommene Vertrauen: Alles ist richtig, die Schöpfung ist vollkommen. Und wenn du aus einem Prozess heraus an die Sonne willst, dann hast du die Freiheit, das zu tun. Es gibt keine Stelle im anderen, die nicht in meiner Liebe Platz hat! Ich muss nicht mehr trennen, weil ich mich selbst liebe, mit allen Erfahrungen, Vergangenheiten, Krankheiten. Diese Liebe hat sich mit dem zunehmenden Wissen entwickelt. Ich verschmelze vollkommen mit dem anderen, es gibt keine Grenzen. Diese Liebe ist frei, sie löst im anderen kein Verlangen aus, auch keine Bindungen, keine Verpflichtung. Diese Liebe ist das Erahnen und Erspüren des großen Werkes der Schöpfung – sie ist es, die Heilung bringt.»

von Charlie Chaplin.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles was geschieht richtig ist - von da an konnte ich ruhig sein. Heut weiss ich: Das nennt man VERTRAUEN!

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiss ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selber zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selber zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spass und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das "Gesunden Egoismus", aber heute weiss ich, das war SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet. So lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemand beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif, noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiss ich, das nennt man SELBSTACHTUNG.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiss ich, das ist das LEBEN!